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Coronavirus (COVID-19)

Hände mit Einmalhandschuhen halten Schild Coronavirus vor blauem Hintergrund

Covid-19 / Coronavirus, © Colourbox

19.01.2022 - Artikel

Informationen zu Einreise­beschränkungen, Test- und Quarantäne­pflicht in Deutschland. Die Informationen werden ständig aktualisiert, das letzte Änderungsdatum erkennen Sie am obenstehenden Datum.

Wichtiger Hinweis

Einreisebeschränkungen

Allgemeine Einreisebeschränkungen

Es gelten weiterhin EU-weite Einreisebeschränkungen, die seit 1. Januar 2022 auch für Reisende aus Kanada wieder gelten. Für Deutschland werden diese vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) erlassen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise auch beim BMI, welche Regelungen für das Land, aus dem Sie nach Deutschland einreisen, im Einzelnen gelten.

Grundsätzlich ist eine Einreise möglich aus:

  • EU-Mitgliedstaaten
  • Schengen-assoziierten Staaten: Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein
  • Weiteren Staaten, aus denen aufgrund der epidemiologischen Lagebewertung durch die EU Einreise ermöglicht wird

Eine Einreise aus anderen Staaten ist nur für vollständig geimpfte Personen zu jedem Zweck (auch Besuchsreisen oder Tourismus) möglich. Bitte beachten Sie die Informationen zur Einreise für vollständig geimpfte Personen.

Die Impfung muss mit einem Impfstoff erfolgt sein, der auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts aufgeführt ist und seit der letzten Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des Bundesinnenministeriums

Für nicht geimpfte Personen aus anderen Staaten ist eine Einreise weiterhin nur in Ausnahmefällen möglich. Voraussetzung ist, dass eine zwingende Notwendigkeit gegeben ist.

Digitale Einreiseanmeldung

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Hochrisiko oder Virusvariantengebiet (Kanada ist ein Hochrisikogebiet) aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Von dieser Anmeldepflicht sind insbesondere Personen ausgenommen, die

  • lediglich durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen, oder
  • im Rahmen des Grenzverkehrs: Personen, die weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet waren oder nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen.

Bei der Einreise nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet oder Hochrisikogebiet (nicht aber Virusvariantengebiet) besteht außerdem eine Ausnahme bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden für den Besuch von nahen Verwandten (Eltern, Kinder), von Ehepartnern und Lebenspartnern, die nicht dem gleichen Hausstand angehören sowie die Ausübung eines geteilten Sorgerechts.

Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Reisende stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen.

Weitere Informationen finden Reisende in folgendem Merkblatt sowie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.


Testpflicht und Nachweispflicht bei Einreise nach Deutschland

Seit 23.12.2021 besteht bei der Einreise nach Deutschland für Personen ab sechs Jahren eine allgemeine Verpflichtung zum Mitführen eines COVID-Nachweises. Das bedeutet: Personen ab sechs Jahren müssen bei der Einreise nach Deutschland über einen Testnachweis, Genesenennachweis oder Impfnachweis verfügen. Bei Einreise mit dem Flugzeug dürfen PCR-Tests zur geplanten Abflugzeit maximal 48h zurückliegen. Bei Einreise auf dem Land- oder Seeweg dürfen COVID-Tests (Antigentests oder PCR-Tests) zum (geplanten) Zeitpunkt der Einreise maximal 48h alt sein. Antigentests dürfen auch bei Reise mit einem Beförderungsunternehmen (Flugzeug, Bus, Bahn) zum (geplanten) Zeitpunkt der Einreise maximal 48h alt sein.

Die COVID-Nachweispflicht besteht auch für Flugreisende, die lediglich an einem Flughafen in Deutschland umsteigen. Dies gilt sowohl für den Non-Schengen-Transit aus bzw. in Drittstaaten außerhalb der EU als auch für Durchreisen aus bzw. in Schengen-Staaten. 

Testnachweis oder Genesenennachweis oder Impfnachweis müssen Beförderungsunternehmen vor der Reise zur Überprüfung vorgelegt werden. Der Nachweis ist außerdem den deutschen Grenzbehörden bei der Einreise auf Anforderung vorzulegen.

Anforderungen an die Nachweise

Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten - Kanada ist derzeit kein Virusvariantengebiet, sondern ein Hochrisikogebiet - ist zwingend ein PCR-Testnachweis vorzulegen (gilt auch bei einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet in den letzten 10 Tagen); ein Antigen-Schnelltest oder ein Genesenen- oder Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Bei Nutzung eines Beförderungsunternehmens zur Einreise darf der PCR-Test bei (geplantem) Beginn der Beförderung höchstens 48h alt sein. Die deutschen Behörden können darüber hinaus zusätzliche PCR-Tests nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland insbesondere am Ankunftsort (z.B. am Flughafen) anordnen.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums

  • Für Geimpfte:

Nachweis über Covid-19-Schutzimpfungen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder in Papierform. Abfotografierte Papiernachweise reichen hingegen nicht aus.
Bitte beachten Sie die Regelungen zur Einreise für vollständig geimpfte Personen hier.

Informationen zum Digitalen EU-Impfnachweis finden Sie unter https://digitaler-impfnachweis-app.de oder auf der Webseite der Europäischen Kommission.

  • Für Genesene:

Positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage aber höchstens 6 Monate zurückliegt.

Quarantänevorschriften

In Deutschland gilt eine Absonderungspflicht gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 28. September 2021. Nach der neuen Einreiseverordnung gilt bei Einreise nach Deutschland mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet innerhalb der letzten 10 Tage die Pflicht,

  • sich nach der Einreise in Deutschland unmittelbar an ihren Zielort begeben und
  • sich dort häuslich absondern (Quarantäne). Nach einem Aufenthalt in einem Hochrisikogebiete müssen sich Einreisende sich für 10, nach einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet für 14 Tage häuslich absondern.

Während dieser Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch zu empfangen.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht:

Die Absonderungspflicht gilt nicht für Personen, die

  • lediglich durch ein Hochrisikogebiet (nicht Virusvariantengebiet) durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen, oder
  • Grenzpendler oder Grenzgänger aus Hochrisikogebieten (nicht Virusvariantengebieten) sind und zum Zweck der Berufsausübung, Ausbildung oder Studium regelmäßig ein-/ausreisen müssen, aber mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Bei einem Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet (nicht aber Virusvariantengebiet) gilt:

Die Quarantäne endet vorzeitig, wenn ein negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis über das Einreiseportal (www.einreiseanmeldung.de) übermittelt wird. Im Falle eines Tests, darf die Testung allerdings frühestens 5 Tage nach der Einreise erfolgen.

Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne auch ohne Nachweis 5 Tage nach der Einreise (statt 10 Tagen).

Bei einem Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt:

Eine Verkürzung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht möglich. Wenn das entsprechende Land während der Quarantäne als Hochrisikogebiet eingestuft wird und somit kein Virusvariantengebiet mehr ist, greifen die Regelung für Hochrisikogebiete mir den oben genannten Ausnahmemöglichkeiten.

Weitere Informationen finden Reisende auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums

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