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(Warum) Zero Waste?

Why Zero Waste?

yellow dumpster standing on an inner yard, © Colourbox

03.09.2019 - Article

Bei der Zero-Waste-Philosophie geht es darum, Müll zu vermeiden. Insbesondere Plastikmüll, da dieser nicht biologisch abbaubar ist.

Der Durchschnitts-Deutsche wirft etwa 450 kg Haushaltsmüll im Jahr weg, also mehr als ein Kilo am Tag. Recycling ist theoretisch unter hohem Energieaufwand möglich, findet aber in der Realität häufig nicht statt, zum Beispiel weil der Müll nicht sauber vorgetrennt war. Ein großer Teil des gesamten Mülls wird verbrannt. Jedes Jahr landen außerdem bis zu 10 Millionen Tonnen Müll weltweit in den Meeren.

Dies hat weitreichende Konsequenzen für Umwelt, Mensch und Tier:

Oftmals verwechseln Meerestiere größere Plastikteile mit Nahrung. Der unverdauliche Müll verstopft ihren Verdauungstrakt, sodass die Tiere keine weitere Nahrung mehr aufnehmen können und schließlich verhungern. Auch kleine Meeresbewohner nehmen Müll durch ihre Nahrung auf, häufig den durch Kosmetika und Kleidung entstandene Mikroplastikmüll, der durch das Abwasser ins Meer gelangt. Dieser gelangt dann über die marine Nahrungskette zurück zu uns Menschen, sodass auch unsere Gesundheit durch das schädliche Mikroplastik gefährdet ist.

Die beste Alternative bleibt demnach, erst gar keinen Müll zu verursachen. Das spart Ressourcen und schützt die Umwelt. Für den Versuch, möglichst wenig oder gar keinen Müll zu verursachen, haben wir die folgenden Tipps zusammengestellt:

  • Immer einen Mehrwegbecher für den Kaffee zwischendurch mitnehmen.
  • Immer einen Container mitnehmen und sich darin das bestellte Essen direkt einpacken lassen. Das spart Verpackungsmüll!
  • In Unverpacktläden einkaufen (in Vancouver gibt es zum Beispiel die Soap Dispensary und Nada.
  • Second Hand Shopping, denn die Textilindustrie ist eine der umweltschädlichsten Industrien weltweit.
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