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Erklärung zur Namensänderung nach Ehescheidung

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Sie möchten nach Ihrer Ehescheidung Ihren Geburtsnamen wieder annehmen? Bevor Sie einen neuen Reisepass mit Ihrem neuen Namen beantragen können, müssen Sie zunächst eine Namenserklärung abgeben. Erst nach Erhalt der Namensbescheinigung können Sie einen neuen Reisepass beantragen.

Scheidung
Scheidung© dpa/pa

Übersicht

Sie führen einen Ehenamen, Ihre Ehe ist mittlerweile geschieden, und Sie möchten den vor der Ehe geführten Namen oder Ihren Geburtsnamen wieder annehmen? Damit Ihr Name für den deutschen Rechtsbereich wirksam geändert werden kann, müssen Sie eine Namenserklärung abgeben. Erst nach Erhalt der Namensbescheinigung können Sie einen neuen Reisepass auf den gewählten Namen beantragen.

Bitte beachten Sie: Grundsätzlich muss zuerst die im Ausland erfolgte Ehescheidung in Deutschland anerkannt werden, bevor die Namenserklärung abgegeben werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Anerkennung einer ausländischen Ehescheidung

Erforderliche Unterlagen

(müssen jeweils im Original mit jeweils 2 Kopien* vorgelegt werden)

Bitte beachten Sie: es handelt sich bei der folgenden Aufstellung um Dokumente, die in den Routinefällen vorgelegt werden müssen. In individuellen Fällen kann die Vorlage zusätzlicher Unterlagen durch die zuständige Auslandsvertretung oder anschließend durch das zuständige Standesamt verlangt werden.

  • Ausgefülltes Formular, noch nicht unterschrieben
    Formular: Einseitige Erklärung zur Namensführung nach Ehescheidung PDF / 269 KB
  • Gültiger Reisepass des Antragstellers (andere Identifikationsdokumente werden nicht akzeptiert)
  • Abmeldebestätigung des letzten Wohnsitzes in Deutschland

  • Geburtsurkunde des Antragstellers (bei Geburt in Kanada: "long form"/"registration of life birth", ausgestellt von der jeweiligen Provinz)
  • Offizielle Heiratsurkunde (bei Heirat in Kanada: "long form", von Vital Statistics ausgestellt; Heiratsurkunden, die von einer Kirche ausgestellt wurden, sowie die "solemnization of marriage" werden nicht anerkannt)
  • Scheidungsurteil (in Kanada: "divorce decree" oder "divorce order")
  • ggf. Nachweis der Anerkennung der ausländischen Scheidung in Deutschland. Im Ausland erfolgte Scheidungen einer/s deutschen Staatsangehörigen müssen grundsätzlich in Deutschland anerkannt werden. Nähere Informationen: Scheidungsanerkennung
  • Gültige Permanent Resident Card bzw. ein gültiges Visum für Kanada des Antragstellers

Urkunden, die in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch verfasst sind, müssen mit Übersetzung vorgelegt werden.

*Das Konsulat kann keine Kopien anfertigen. Es sind vom Antragsteller 2 Sätze Kopien von allen erforderlichen Unterlagen mitzubringen.

Hinweis

Achtung
Achtung© dpa

Die folgenden Hinweise zur Namensführung nach deutschem Recht beziehen sich auf die häufigsten Routinefälle. Aufgrund der Komplexität des deutschen Namensrechts und der Vielfalt an möglichen Sachverhalten sind im Einzelfall Abweichungen möglich. Die Hinweise dienen lediglich zu Ihrer Orientierung und ersetzen nicht die individuelle Beratung. Die Auslandsvertretungen weisen außerdem darauf hin, dass die abschließende Entscheidung über Namenserklärungen im dafür zuständigen deutschen Standesamtes gefällt wird. Sollte Ihr Fall in den folgenden Hinweisen nicht abgedeckt sein, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Vertretung.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass sämtliche Namenserklärungen sich nur auf den Nachnamen einer Person erstrecken. Die Vornamen einer Person werden bei Registrierung der Geburt in Deutschland oder im Ausland durch die Eltern festgelegt.

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